#19 Guss und Schmiede im Fokus – Branchenexperten im Gespräch

Shownotes

Anlässlich der CastForge, die vom 9. bis 11. Juni 2026 in Stuttgart stattfindet, haben wir uns mit drei Branchenexperten zusammengesetzt, die gemeinsam die gesamte Wertschöpfungskette von Guss- und Schmiedeteilen abdecken. Welche Technologien verändern die Branche? Welchen Herausforderungen stehen Beschaffung und Lieferanten gegenüber? Und was bringt ein Messebesuch konkret?

In dieser Folge sprechen wir über Rohstoffversorgung und Kreislaufwirtschaft, über Werkstoffkomplexität im Schmiedebereich, technologische Entwicklungen, die Rolle von Innovationspartnerschaften in der Praxis sowie über geopolitische Einflüsse auf deutsche Zulieferbetriebe.

Unsere Gäste:

  • Alexander Essig, Geschäftsführer der Rosswag GmbH
  • Clemens Küpper, Geschäftsführer der Eisengießerei Baumgarte GmbH und Präsident des Bundesverbands der Deutschen Gießerei-Industrie e.V. (BDG)
  • Christoph Schlenk, Geschäftsführer der Schlenk Industrievertretung und Mitinitiator der Messe CastForge

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00:00:03: Einkaufssache, der Podcast von Beschaffung Aktuell mit Alexander Gölz und Janik

00:00:08: Schwab.

00:00:12: Hallo zusammen und herzlich willkommen zu Einkaufsache!

00:00:15: Der Podcast für Beschaffungen und Supply Chain Management.

00:00:18: Mein Name ist Alexander Gülz ich bin Chefredakteur der Beschaffungsaktuelle.

00:00:22: Heute haben wir ein etwas besonderes Format anders als sonst.

00:00:27: Wir sprechen mit drei Gästen Anlässlich der Messe Castforge, die vom neunten bis elften Juni in Stuttgart stattfindet.

00:00:34: Über die Schmiede und Gussbranche.

00:00:36: Jetzt nehmen wir den Ball auf und machen eine Podcastfolge zu dieser Thematik.

00:00:41: Hallo Janik!

00:00:42: Grüß dich Alex.

00:00:44: ja und damit wir auch wirklich Insights bekommen, die den Einkauf weiterbringen haben wir heute Reihe Experten an Bord.

00:00:51: Das ist einmal Alexander Essig, Geschäftsführer der Industrie Schmiede Roswagg, Clemens Küpper, Geschäftshörer der Eisengießerei Baumgarter und Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Gießereiindustrie sowie Christoph Schlenk, Geschäftspführer der Schlenke Industrievertretung und Mitinitiator der CastForge.

00:01:07: Es freut uns Sie als gesammelte Gus- und Schmieder Expertise bei Einkaufssache willkommen zu heißen.

00:01:13: Hallo zusammen Genau auch von mir.

00:01:15: nochmal Ja dann würden wir jetzt einsteigen thematisch mit unseren Quickfire-Fragen.

00:01:22: Da beginne ich mal mit Ihnen, Herr Küpper als Präsident des Branchenverbandes oder Geschäftsführer eines Ausstellers.

00:01:29: Welche Rolle spannt Sie denn auf der Castforge mehr ein?

00:01:34: Ich bin super gern am Stand weil viele unsere Kunden uns da besuchen werden.

00:01:43: Ich bin aber auch gerne wenn es passt für den Verband natürlich unterwegs meistens über schneidet sich das.

00:01:49: Das füllt den Tag gut aus und mir macht beides eigentlich Spaß.

00:01:55: Okay, dann machen wir weiter mit Ihnen Herr Essig.

00:02:00: Standpartys in Ausstellerabend, Krafttanken und früh ins Bett gehen oder zurückziehen und noch paar Mails beantworten?

00:02:05: Wie sieht der Abend nach einem ersten Tag in Stuttgart aus?

00:02:09: Wahrscheinlich am besten beides.

00:02:11: aber ich glaube gerade bei der Messe ist der persönliche Kontakt super wichtig.

00:02:17: Wo gibt es eine bessere Möglichkeit, um mit Kunden und Lieferanten zu sprechen wie an einer Standparty beim Standabend?

00:02:27: Vielleicht auch mal weg vom Nurpreis- und Lieferzeit hin vielleicht auch zu persönlichen Punkten.

00:02:34: Und ich glaube das ist auch ganz wichtig weil

00:02:36: auch

00:02:37: gerade unser Geschäft wir verkaufen Produkte aber es ist doch auch Pipels Business.

00:02:42: Das heißt wer möchte doch einen Kontakt zu dem anderen aufnehmen und auch da das Vertrauen aufbauen, weil wichtig ist ein tolles Produkt aber auch Vertrauen zum Lieferant.

00:02:55: Und ich glaube, da ist natürlich so eine Messe ideal dafür.

00:02:59: Das sehe ich auch so.

00:03:00: Super!

00:03:03: Ja Herr Schlenk was macht denn die Castforge?

00:03:05: ja sagen wir besser als andere Messen?

00:03:07: oder was zeichnet sie aus ihrer Sicht?

00:03:11: Der Grundgedanke als er die Cast Forge entstanden die Technologien Guss und Schmiede zusammenzubringen.

00:03:18: Und eine absolute Fachmesse zu kreieren, Sie hatten es vorher angesprochen Herr Schwab ich bin unter anderem einer der Initiatoren dieser Messe.

00:03:27: die Grundidee der Cast-Forge war und ist nach wie vor die Guss & Schmiederbranche zusammenzubbringen und absolut einen Fokus zu schaffen für das Produkt und die Fertigungstechnologie.

00:03:40: Wenn Sie jetzt sagen, diese Castfordsch mit einer anderen Fachmesse vergleichen in Stuttgart beispielsweise die AMB.

00:03:47: Dort wird Maschinen ausgestellt und man sieht dort Drehfreiesmaschinen unterschiedlichste Zerspeilungstechnologien.

00:03:54: Das finden sie natürlich auf der Castfortsch nicht.

00:03:57: Auf der Cast Fortsch finden sie Aussteller.

00:03:59: Die sind ja in der Regel – ich nenne es mal im Einführungszeichen Lohntfertiger kein eigenes Produkt, sondern stellen letztendlich Fertigungstechnologie zur Verfügung.

00:04:10: Und das ist doch wenn man eine andere Fachmesse vergleicht einen Unterschied?

00:04:18: Ja okay vielen Dank für die Einordnung.

00:04:23: dann würden wir automatisch einsteigen in die heutige Folge.

00:04:27: Herr Küber der Bundesverband der deutschen Gießereiindustrie dessen Präsidenz sind.

00:04:32: geht er davon aus dass die Gießereindustrie auch, ein anspruchsvolles Jahr erlebt.

00:04:39: Können Sie kurz ausführen ja?

00:04:40: Warum das so ist?

00:04:44: Ja wir kommen aus einer Zeit wie die meisten anderen auch, wo wir rückläufige Produktionen und auch eine hohe Kostendynamik hatten.

00:04:54: Wir haben Energiepreise, wir haben regulatorische Belastungen Und das alles bleibt zusammen mit Lohnkosten auf einem internationalen hohen Niveau.

00:05:08: Gleichzeitig haben wir einen starken internationalen Wettbewerbsdruck, der jetzt auch zunehmend aus Asien und nicht nur aus Osteuropa kommt.

00:05:19: Die nächsten Themen sind die Transformation im Fahrzeugbau.

00:05:27: Alles Dinge ein hohes Maß an Unsicherheit für die Branche selber, aber natürlich auch bei unseren Kunden erzeugen.

00:05:39: Dass man sich fragt ja wo Mensch?

00:05:40: die sagen alle ist das denn noch so das Richtige was wir da machen und ob wir uns da die richtigen Partner aussuchen?

00:05:49: Aber wir glauben dass die typische deutsche Gießerei egal jetzt in welchem Werkstoff für unsere Kunden weiterhin ein unverzichtbarer Partner, für Innovation und Zukunft sein wird.

00:06:06: Für moderne Produkte – das ist weiterhin unsere feste Meinung.

00:06:12: Davon sind wir überzeugt.

00:06:14: Gleichwohl haben auch wir mit Schließungen zu tun und übernahmen also die Kapazitätsreduzierung.

00:06:25: bedrückend auch für mich als Präsident, wenn man Kollegen verliert.

00:06:31: Aber gleichzeitig profitieren natürlich ehrlicherweise manche andere auch davon und insofern gehen wir von einer Seitwärtsbewegung aus.

00:06:42: hier kann ich sagen hier und da hört man auch mal was Positives, das ist gut weil wir das ja ein paar Jahre nicht hatten.

00:06:52: Okay danke schön Herr Essig.

00:06:56: Wie steht denn die Schmiedebranche in Deutschland aktuell da?

00:07:02: Wenn Sie mich gefragt hätten vor dem Krieg, hätte ich vielleicht etwas anderes gesagt wie jetzt.

00:07:07: Jetzt ist natürlich relativ schwierig die Einschätzung aber die Schmidepranche ist glaube ich auch zwei geteilt.

00:07:14: es gibt die Gesenkschmieden und die Freiformschmiedern.

00:07:17: Die Gesengsschmieten sind ja sehr getrieben vom Automobil-Hiftbereich.

00:07:24: eine schwere Zeit hinter sich und ich glaube auch noch eine schwäre Zeit vor sich, aber auch da merkt man eigentlich eine Belebung.

00:07:31: Und es ging eigentlich schon weiter nach vorne und so ähnlich sieht's auch bei den Freiformschmieden aus.

00:07:38: Da ist der Trend letztes Jahr schon nach oben gegangen und eigentlich hat man auch gedacht dass das weiter so geht.

00:07:45: die Verunsicherung ist sicherlich jetzt im Moment auch sehr stark dar.

00:07:49: Aber es gibt natürlich auch positive Bereiche.

00:07:51: Energie läuft ganz gut oder sehr gut.

00:07:55: Und auch jetzt gerade mit den wahrscheinlich steigenden Ölpreisen gibt es da sicherlich auch wieder neue Ansatzpunkte und Innovationen, und auch neue Projekte.

00:08:07: Defense ist ja auch so ein Thema wo auch sehr viele neue Anforderungen da sind.

00:08:15: also von dem her denke ich mal dass es im Bereich der Schmiedindustrie Gewinner Borschen gibt und natürlich Verlierer-Borschen.

00:08:25: Und dem gilt es sich halt auch aufzustellen, um vielleicht dann auch in die richtigen Borsche reinzuliefern in der Zukunft.

00:08:34: Okay, danke schön!

00:08:37: Dann ja eine Frage jetzt an alle in die Runde.

00:08:40: Welche Stärken sehen Sie denn trotz – wie ich schon jetzt auch erwähnt – der aktuellen Wirtschaftslage und auch der geopolitischen Lage am Standort Deutschland als Stärkern an?

00:08:51: Gut, die Stärke ist natürlich auch die Verlässlichkeit.

00:08:54: Wir sind da, wir sind vor Ort.

00:08:57: Wir haben die Innovationen und auch wir können schnelle Lösungen für Probleme liefern.

00:09:05: Und es ist denke ich mal auch für unsere Kunden deutlich einfacher mit einem Werk in Deutschland Europa zu sprechen wie mit einem Asiaden, mit einem Inder, die doch auch kulturell noch anders aufgestellt sind.

00:09:20: Und gerade für die Problemfindung, denke ich mal ist der Standort Deutschland nach wie vor sehr gut aufgestellt.

00:09:32: Ich würde das gerne noch ergänzen weil das sind ja Themen, die wir hauptsächlich auch der Politik immer erklären warum das was wir tun so wichtig ist über Steuereinnahmen Gewinne und so ähnliches hinaus.

00:09:47: sondern man kann eigentlich nur Mal sehen, was es heißt ein Produkt, ein technisches Produkt in Deutschland zu beschaffen.

00:09:56: Das nenne ich immer Learning by erleben.

00:09:58: das heißt man muss wirklich mal als Konstrukteur und als Einkäufer wenn man das das erste Mal macht und diskutiert diese diese Tiefe mit diesen diese tiefe Wertschöpfungskette durch.

00:10:11: Man bespricht mit den einzelnen Zulieferern Und erlebt wie innovativ deutsche Unternehmen sind, wie wir Werkstoffe und Prozesse optimieren.

00:10:22: Wie wir aus Bauteilen völlig andere Bauteile machen die der Konstruktor vorher selbst nicht gedacht hat.

00:10:29: das ist schon eine Stärke.

00:10:31: dass am Ende ein Produkt dabei rauskommt Das ist was völlig anderes, als wenn Sie eine Zeichnung nach Asien schicken und in Zweibelsfall genau das bekommen, was auf der Zeichnung steht.

00:10:41: Aber das Know-how in Deutschland ist eigentlich das, was nicht auf der zeichnung steht.

00:10:45: Und dass man das mal erlebt und zu einer stabilen Lieferkette mit einem wettbewerbsfähigen Produkt aufbaut, das ist für mich glaube ich in keinem anderen Land der Welt so gut möglich wie es in unserem Land ist.

00:11:00: Bin ich da vielleicht auch ein Punkt, Argenzen darf?

00:11:04: was man auch nicht unterschätzen darf.

00:11:06: Es ist ja in der Regel nicht so, dass der Kunde nur einen Gustteil kauft oder nur noch viele Teile, sondern das sind sehr oft vor- und nachgelagerte Prozessritte vernötet.

00:11:17: Und auch dort ist es so, daß diese Prozessrate eben auch in Deutschland, sei es eine mechanische Bearbeitung, sei sie eine Beschichtung, eben alles in Deutschland zur Verfügung steht mit einem Knowhow, das über Jahrhunderte entstanden.

00:11:36: Danke für die Ausführung.

00:11:38: Können Sie alle noch mal etwas dazu sagen, auch gerade wo Ihre aktuellen Kernmärkte liegen und sorgt ja die Energiewende oder auch klar die Verschiebung der Budgets Richtung Verteidigungsbereich?

00:11:51: Wie gestaltet sich das bei Ihnen?

00:11:55: Kann vielleicht ich starten?

00:11:57: wir sind also stark in den Baumaschinenbauschen unterwegs in der Antriebstechnik und im Maschinenbau profitieren Ja, ich sage mal direkt von der Engagiewende nicht.

00:12:06: Aber indirekt, weil natürlich für jedes Windkraftwerk braucht man Baumaschinen, für jedes Graskraftwerke die gebaut werden, braucht man Baumaschienen vor allem Kräne und dort profitieren wir natürlich den Indirekt schon über unsere Kunden.

00:12:20: Die Zereibrünsche selbst ist ja das Lieferkriterium oder der Lieferant für den Maschinenbau.

00:12:33: Das hat sich natürlich in den letzten Jahren ein bisschen verändert.

00:12:36: Die Nachfrage, die Elektromobilität hat sich verändert.

00:12:43: Gleichwohl stehen diese wichtigsten Branchen auch im Moment unter einem ziemlichen strukturellen Druck.

00:12:51: Aber es bleiben unsere Schlüsselbronchen und Maschinenbau- und Fahrzeugbau, das sind die Bronchen mit denen wir unser Made in Germany eigentlich definiert haben.

00:13:01: Und auch weiterhin definieren.

00:13:03: Und tendenziell gestattet man mir, dass ich lieber Made In Germany als Made In Europe sage.

00:13:08: Das eine ist zwar politisch vielleicht ein bisschen geschickt, aber ich habe es doch lieber wenn ich's hier mache.

00:13:13: Das ist der Schlüssel zum Erfolg.

00:13:18: Das sind die Kernmärkte, die auch die Gießerei-Bonsche beliefert.

00:13:24: Energie ist ein Thema.

00:13:26: Wir würden das natürlich freuen wenn die Energieanlagen zum Großteil hier in Deutschland hergestellt werden und nicht mit günstigen Aggregaten aus anderen Ländern befüllt werden.

00:13:40: Das tut uns schon ein bisschen weh.

00:13:41: wir sehen es auch aus Resilienzgründen nicht besonders positiv.

00:13:47: Verteidigung ist ein Thema, was tatsächlich nur wenige trifft.

00:13:53: Was wieder spezielle Kollegen sind die viel im Bereich Stahl unterwegs sind weil natürlich auch verständlich Werkstoffoptimierungen und Verbesserungen dann nicht so einfach einfließen weil Versuch macht Luch und Learning by Doing ist im Militärbereich nicht so wichtig.

00:14:14: das muss funktionieren.

00:14:17: Und wenn zehn Leute in einen Panzer einsteigen und dann sollten auch zehn Leben wieder zurückkommen, da geht man natürlich wenig Risiken ein.

00:14:27: Das sind kleine Bereiche die bei uns sehr gut laufen aber das sind doch Herausforderungen.

00:14:33: Wenn Sie vorher zweihundert Teile für den Panzer produzieren mussten und müssen jetzt tausendzweihundertteile produzieren, dann müssen sie ihre gesamte Infrastruktur extrem ausweiten und das sind wiederum ganz andere Herausforderungen, die dann die Kollegen aus dem Bereich Stahl oder sowas haben.

00:14:53: Aber ich glaube im Moment es macht er auch uns aus und uns stark dass wir auch nicht nur in eine Branche liefern sondern in mehrere.

00:15:01: und auch wenn eine branche schwächelt gibt's ne neue branche die erstarkt Sicherlich das Thema Verteidigung.

00:15:09: Das ist jetzt aber auch etwas, was nicht digital von Null auf Eins einfach umgelegt werden kann.

00:15:14: Da braucht man eine gewisse Phase, um da hoch zu fahren.

00:15:18: Was sicherlich für die Schmieden ein Thema ist, Energie.

00:15:25: Bei uns ist jetzt der neue Boom und da mag ich die Nuklearindustrie, wo man gesagt hat, die ist tot.

00:15:31: Da tut sich nichts mehr.

00:15:33: aber das Problem es tut sich in Deutschland nichts mehr.

00:15:36: Aber im Ausland ist natürlich eine große Nachfrage.

00:15:40: Von dem her muss man sich immer wieder neu erfinden versuchen nie schon aufzubrechen reinzukommen Und natürlich auch dann hochqualieren.

00:15:51: Das ist natürlich die Herausforderung an unsere Industrie, an unsere Firmen auch an unsere Mitarbeiter sich auf diese ständig veränderten Gegebenheiten auch anzupassen.

00:16:03: Und ich denke das machen wir auch gut der Hammer gute Leute und es muss natürlich auch von der Politik unterstützt werden.

00:16:11: Das geht nur wenn wir in Deutschland die Voraussetzung haben günstig produzieren zu können.

00:16:21: Können Sie das vielleicht noch ein bisschen ausführen?

00:16:24: Also generell, was zeichnet denn die deutsche Guss und Schmiedeunternehmen besonders aus?

00:16:28: Was machen vielleicht die deutschen Unternehmen in den Bereichen besser als in anderen Ländern.

00:16:37: Ich glaube wir können uns sehr gut mit der Aufgabenstellung beschäftigen und versuchen eigentlich permanent eine bessere Lösung zu finden nicht unbedingt eine günstigere Lösung.

00:16:50: Das heißt, dieses Thema Billig ist sicherlich nicht das Thema unserer Industrie.

00:16:55: Sondern günstig neue Lösungen zu erarbeiten und ich merke es auch in meinem Unternehmen oder wenn wir mit Kunden und Lieferanten sprechen da ist immer die Bereitschaft dar wie können wir besser werden?

00:17:08: Auch die Bereit- schaft zu hinterfragen Und ich glaube diese unsere Mentalität In Deutschland dass wir sagen Wir sprechen's auch an kann man das nicht besser machen wo?

00:17:20: Was hast du dabei gedacht?

00:17:22: Warum ist es jetzt rechts rum und nicht linksrum.

00:17:25: Und ich glaube, das ist fast schon in unserer DNA drin, dass wir solche Probleme angehen aktiv.

00:17:32: Da ist man auch nicht gleich beleidigt wenn man irgendwas infrage stellt sondern jeder hat ja den Anspruch neue Lösungen zu finden weil ich glaube uns in Deutschland ist jedem klar Wenn wir keine neue Lösung finden.

00:17:46: Die günstige Lösung kann man sicherlich auch in Asien kaufen, aber die gute Lösung gibt es nur bei uns.

00:17:53: Man muss das manchmal ja auch so ein bisschen bildlich aussprechen weil ehrlicherweise merken wir ja auch dass die Qualität und vielleicht auch die Möglichkeiten des einen oder anderen Kunden von uns also wir haben über Wenn man jedes Mal davon drei bis fünf Konstrukteuren ausgeht, haben wir vielleicht

00:18:19: mit

00:18:19: viel Konstruktionsmenpower zu tun.

00:18:23: Aber wir stellen es zunehmend fest dass die Gusstechnik.

00:18:28: Das gilt mit Sicherheit auch für Schmiede, dass das Know-how da nicht unbedingt so stark vorhanden ist.

00:18:34: Es hat viele Generationswechsel gerade im Bereich der Konstruktion gegeben wo dann nicht das gesamte Know-How an die Jüngeren übergeben wurde.

00:18:45: und da ist es unsere Aufgabe als traditionell beratendes Unternehmen also konstruktionsberatung inkludiertes Unternehmen diese Leute mitzunehmen, zum Teil vorsichtig mitzonehmen überhaupt sie zu erreichen.

00:19:02: Es ist nicht immer ganz einfach dass Sie über die Zeitung hinweg wenn Sie ein Angebot in irgendeinem Portal abgeben müssen und Sie können nicht ankreuzen so kann man es gar nicht machen sondern Sie können nur einen Preis abgeben dann ist das natürlich für das Bauteil und letztlich auch für uns selbst nicht positiv, weil wir können nur unsere Weltmarkt oder unser Image als deutsche Konstruktion die perfekt ist, die immer auch noch mal ein Stück weiter gedacht ist.

00:19:34: Auch was man nicht sofort sieht das können wir nur halten wenn wir ständig miteinander sprechen.

00:19:40: und es gibt diesen schönen Begriff der Wertanalyse.

00:19:44: Das ist tatsächlich etwas aus der Mode gekommen Also sich mit nachhaltigen Wandstärken-Reduzierungen, Bearbeitungsreduzierungen Bauteil zusammenlegen, Unkonstruktionen Kraft folgenden Konstruktion intensiv zu beschäftigen.

00:20:01: Dafür hat manchmal der Einkauf nicht... Ja ich will jetzt nicht sagen keine Lust aber vielleicht auch manchmal nicht die Möglichkeit weil es muss eine Exeliste gefüllt werden mit einer Zahl und da hat man manchmal das Gefühl man stört mit seinem Knowhow.

00:20:16: Am Ende kommt aber ein Bauteil raus, was in Osten oder sonst wo gefertigt wurde.

00:20:22: Was nicht technisch letzter Stand ist und das kann nicht unser Ziel sein in Deutschland etwas, was mit zwei Minus konstruiert wurde.

00:20:33: Unser Ziel muss es sein eins plus mit Reserve damit dass Heute läuft, in zehn Jahren noch repariert werden kann und in dreißig Jahren wird das immer noch gebraucht verkauft.

00:20:43: Das ist das Image was wir in der Welt haben und das müssen wir mit Exzellenz halten.

00:20:51: Und vielleicht das noch zu ergänzen, was Herr Küper gesagt hat ich bin hier in der Runde vielleicht in der privilegierten Situation sowohl Guss als auch Schmiedeverteile verkaufen zu dürfen und es ist tatsächlich Sie glauben gar nicht wie oft mir schon zu Ohren gekommen ist, dass Guts oder Schmiede als synonym verwendet wird.

00:21:11: Und es liegt einfach da drin, das auch in den Konstruktionsabteilungen natürlich die Vielfalt- und Fertigungstechnologien was die Konstrukteure zur Hand haben immer mehr und komplexer geworden ist.

00:21:23: Und letztlich ist es so, dass beim Kunden nur ein erfolgreiches Produkt entsteht wenn er einen innovativen Lieferanten hat.

00:21:33: Püpper beschrieben hat, dass irgendwelche Labellen beführt werden.

00:21:37: Sonst kriegen sie nur über innovative Partnerschaften mit ihren Lieferanten hin und durch diesen... Ich möchte jetzt vielleicht nicht sagen genau wie Verlust aber ja vielleicht durch das nicht vorhandene Wissenteilweise bei unseren Kunden ist diese Partnerschaft eben wichtiger denn je auch für unsere Kunden um erfolgreich zu sein.

00:21:59: Ja guter Punkt.

00:22:03: Lassen Sie uns da doch gleich weitermachen Herr Schlenk.

00:22:05: Also wir hatten es ja am Anfang schon erwähnt, also sie und ihr Vater gehen zu den Initiatoren der Messe.

00:22:12: vielleicht könntest du hier auch nochmal ganz schnell für die Zuhörerinnen und Zuhöhrer erläutern wie's dazu kam?

00:22:18: Und dann aber meine eigentliche Frage ist worauf sollten denn Einkäuferinnen und Einkäucher besonders achten wenn sie dann auf die Messe kommen?

00:22:27: Welche Empfehlung haben sie denn als Experte?

00:22:30: Ja wie ist die Mese entstanden?

00:22:32: Die Messe ist eigentlich entstanden aus der Grundidee, das wir gesagt haben, aus unserem täglichen Doing.

00:22:41: Das in der Regel der Konstrukteur und auch der Einkäufer sich mit beiden Produktgruppen parallel beschäftigt.

00:22:46: also es ist einfach die Erfahrung dass wir sehr oft einen Ansprechpartner haben beim Kunden der sowohl des Guss wie aber auch den Schmiedeteil einkauft Und wir eben gesehen haben, dass die großen globalen Industriemessen noch gibt, einfach ein Wichtigkeit etwas verloren haben.

00:23:06: Und dann ist die Idee entstanden zu sagen, hört doch mal her wir machen eine Fachmesse kompensiert auf drei Tage wo es rein um diese Technologien geht, gut schmiedeteile mit der mechanischen Bearbeitung und der Kunde sich oder Besucher sich dort ganz speziell über diese Technologie informieren können.

00:23:28: Wir haben also ein bisschen rückblickend betrachtet.

00:23:31: Ich glaube, die Idee hat uns den oder Erfolg hat uns dann auch recht gegeben.

00:23:35: wenn man überlegt wie wir im Jahr mit der ersten Messe gestartet sind und wo wir jetzt denn heute sind, hat uns da Erfolg recht gegeben.

00:23:45: Worauf sollen die Besucher achten?

00:23:48: Grundsätzlich ist es so.

00:23:51: Uns freut mal jeder Besucher der kommt sich bereits mit Gussschmiedeprodukten beschäftigt diese Technologie neu entdecken möchte.

00:24:03: Es ist ja nicht immer nur so, dass man sagt okay eine Messe gibt es nur für die die Bedarf haben sondern die Messe soll durchaus auch da dazu sein den Blickwinkel etwas zu erweitern.

00:24:15: und da hat einfach die messe zum einen ein tolles Rahmenprogramm zusammengestellt mit vielen Fachvorträgen mit Referenten aus der Branche sowohl vom Guss wie aber auch von der Schmiedeproche und natürlich ein tolles Ausstellerportfolio von Europa, sehr international dieses Mal.

00:24:40: Ganz konkret ist es doch so das was uns immer sehr freut wenn die Kunden kommen und tatsächlich Anfragen und konkrete Fragestellungen haben.

00:24:52: Und ich glaube, Herr Küper wie auch Herr Eiseke können das bestätigen so war es dann tatsächlich auch auf den letzten Messen dass wirklich Kunden kamen oder potenzielle Kunden kommen mit ganz ganz konkreten Problem- und Frageställungen.

00:25:06: Da ist natürlich die Branche da und kann hoffentlich die richtigen Antworten liefern.

00:25:13: Ja, das denke Was hören Sie so in den Gesprächen mit den Einkäufern?

00:25:21: Wie haben sich da die Anforderungen über die letzten Jahre verändert.

00:25:25: Gibt es da was, das Ihnen da auffällt?

00:25:29: Wir sind ja ins sehr vielen Branchen unterwegs.

00:25:32: dort eine allgemein gültige Aussage zu treffen ist sicherlich nicht schwer oder sicherlich schwer.

00:25:39: Sicherlich hatten die Kollegen im Automotivbereich unterwegs andere Herausforderungen wie die Maschinenbau-Waswa.

00:25:46: aber sicherlich sehen ist nachdurch auch, dass bei unseren Kunden die Wettbewerbssituation mittlerweile eine andere ist.

00:25:56: Da habe ich im Toolieferer-Bereich Gieser wie auch Schmieden.

00:25:59: wir sind doch seit vielen Jahren schon mit zuerst Osteuropa dann vielleicht Türkei den Asien mit dieser Wett bewerbssituation konfrontiert und diese Wett Bewerbs Situation kommt jetzt auch bei unseren Kundinnen das heißt eben Aumaschinen Getriebe mittlerweile komplett fix und fertig aus Asien kommen können.

00:26:23: Und dort natürlich unsere Kunden vor ganz neuen Wettbewerbsausforderungen stehen oder stehen werden, ja?

00:26:30: Da ist natürlich das Thema Innovationspartnerschaft mit den Lieferanten wichtiger denn je weil ich glaube wir brauchen uns nicht vormachen als europäischer Hersteller werden wir mithalten können, sprich wir können nur besser sein indem wir schneller sind flexibler sind und vor allem auch innovativer sind.

00:26:51: Und dort liegt der Schlüssel zum Erfolg.

00:26:53: Ja sehr schön Herr Essig, Herr Küpper.

00:26:56: gibt es da von Ihrer Seite aus Ihren Erfahrungen im Gespräch mit den Kunden irgendwelche Erfahrungen?

00:27:02: eindrücke ich etwas wie sich da Anforderung geändert haben?

00:27:08: Also wir machen das ja alle schon ein paar Jahre.

00:27:12: Ich habe manchmal das Gefühl, je nachdem welche Managementphilosophie gerade in Sankt Gallen unterrichtet wird, so erinnern sich auch dann die Einkaufsphilosofien.

00:27:23: Wir hatten mal eine gute und eine böse Kirchturmpolitik – das waren Schimpfwörter.

00:27:30: Dann gab es möglichst global Einkaufen.

00:27:34: trifft man sich auf irgendeiner Messe in Shanghai und Leute, die selber nicht einkaufen entscheiden dann hier müssen wir auch unbedingt hin.

00:27:40: Und der Leiter des Einkaufs hat natürlich immer die Aufgaben im strategischen Bereich einen Lieferanten zu finden, der auch in fünf Jahren noch da ist und nicht ein, der mir triple B gerätet oder noch schlechter ist sondern er muss beurteilen wie finanziell gut aufgestellt ist das Unternehmen dann muss natürlich der Stückpreis passen und manchmal sind das Ziele, die nicht übereinander gehen.

00:28:06: Manchmal muss man auch um etwas zu beweisen mal etwas versuchen.

00:28:11: also die Herausforderungen an den Einkaufs sind schon aus meiner Sicht gestiegen.

00:28:19: es gibt auch Unternehmen, die rollieren nach wenigen Jahren die Positionen damit man eben die aus meiner Sicht vorteilhaften Partnerschaften in der Lieferkette irgendwie durchbricht oder meinen Durchbrechen zu müssen, aus irgendwelchen Compliance Gründen.

00:28:39: Also das ist schon ein kleines Heifgespecken, indem man auch als Einkäufer da tätig ist.

00:28:45: im Zweifelsfall können wir immer noch sagen jetzt... Wir machen es nicht!

00:28:49: Wir kriegen's nicht!

00:28:54: Wenn der Einkauf die Verantwortung dafür hat, dass das Unternehmen in dem er beschäftigt ist nicht liefern kann.

00:29:01: Diese Verantwortung ist schon enorm groß und das ist im großen Stil durch den Einkauf zu beeinflussen wenn die Möglichkeit da ist.

00:29:11: Komischerweise, wenn irgendwo ein Lieferstopp ist sind die Ansichten manchmal völlig anders aber da immer für sich selbst auch eine Beruhigung zu erzeugen.

00:29:22: ich habe alles getan damit unser Haus selber liefern kann, das gilt für unseren Einkauf genauso.

00:29:29: Das ist schon eine Belastung die in den letzten Jahren auf meiner Meinung nach stark angestiegen

00:29:34: Okay.

00:29:34: Und haben Sie auch gefühlt, dass so Themen wie dieser Transparenzgedanke die Risikomanagement in der Lieferkette und das dann auch über den direkten Lieferanten hinaus als irgendwie in die Tier zwei-Tier drei Kategorie ist?

00:29:48: Ist es bei Ihnen auch ein Thema wenn größere Unternehmen auf sie zukommen und sagen wir wollen aber auch wissen was der Vorvorlieferant irgendwie im Risikkomanagement betreibt?

00:29:56: Ist das ein Thema, das bei Ihnen irgendwie aufkommt?

00:30:02: Ja, wenn ich jetzt mal sage einen Inkovates Rätin vom Platin ist gut für fünf Prozent Preisunterschied, das ist schon ein bisschen hart.

00:30:10: Aber tatsächlich gehen wir davon aus dass in unserem Maschinenbau-Branche jetzt weniger Kinder beschäftigt werden als es vielleicht woanders ist.

00:30:23: also das ist nicht unser tägliches Thema.

00:30:27: gleichwohl beantworten wir natürlich alle diese Fragen die sich im Nachhaltigkeitsbereich bewegen.

00:30:34: Deswegen haben wir ersatzweise auch für viele diese Ratings ein, damit sie sich wenigstens die Hälfte dieser Fragebögen sparen.

00:30:42: Ob die eine Wirkung haben?

00:30:45: Wenn mich jetzt einer fragt, einen Kunde der in Ungarn sitzt oder so, warum muss ich da jetzt eine Frage beantworten wenn er selber?

00:30:58: Also das ist manchmal ein bisschen schwierig.

00:31:00: Das ist eine Parallelwelt, würde ich sagen.

00:31:06: Am Ende die Luft wird dünn auch bei unseren Kunden und da wird das abgearbeitet.

00:31:12: Am ende muss ein wettbewerbsfähiges Produkt dastehen.

00:31:17: Da ist Nachhaltigkeit einen Punkt aber am Ende muss das Produkt glaubwürdig im Markt wettbewährungsfähig sein?

00:31:29: Ja, eigentlich ist auch dieses Thema.

00:31:32: der Druck im Einkauf wird immer größer.

00:31:35: Die Einkaufsabteilungen werden immer kleiner und dann ist halt auch die Frage können die Einkäufer überhaupt noch alle Firmen auditieren und das Vertrauen aufbauen wie früher?

00:31:47: Und für viele Einkäuber ist natürlich klar der Preis wichtig aber auch des Vertrauen dass der Lieferant auch mal mitdenkt und sagt Achtung kann gehen, kann nicht gehen.

00:31:59: Und wir hatten vorhin auch darüber gesprochen Preise werden nur noch in Exzeltisten eingetragen.

00:32:04: Das ist dann sehr schwierig weil dann können natürlich auch Probleme die der Lieferant erkennt gar nicht mehr an den Kunden weitergegeben werden.

00:32:14: und ich glaube das ist aber der Ansatzpunkt wo wir alle gemeinsam verfolgen müssen dass wir die Qualität nach vorne bringen, sowohl vom Lieferant wie auch vom Kunden und wenn wir das schaffen bekommen wir auch das Produkt raus.

00:32:29: Ich

00:32:29: sehe ein Riesenproblem, wenn nur noch der Preis im Mittelpunkt steht dann weiß man ja gar nicht wo kommt das Produkt her was steckt da dahinter und das führt wieder zu größeren Problemen.

00:32:45: Wenn es jetzt einen Stopp gibt, bei qualitativ nicht stimmt.

00:32:49: Die kosten die dann entstehen?

00:32:51: Wahnsinn!

00:32:51: Aber diese oft im Hintertreffen.

00:32:54: auf der anderen Seite hat man bei der Pandemie gesehen wie schnell das gehen kann und was für Auswirkungen dass das hat.

00:33:00: Und ich glaube das ist auch wichtig den Einkäufern vielleicht zu zeigen kauf lieber in Europa da weißt du was du hast.

00:33:11: die Preise müssen

00:33:13: so

00:33:13: passen aber

00:33:16: Billig

00:33:17: kann auch ganz schön Probleme bringen.

00:33:21: Und ich glaube, deswegen ist auch dieser persönliche Austausch und deswegen auch Messe wichtig.

00:33:26: mit wem habe ich es zu tun?

00:33:28: Kann ich dem vertrauen, den Produkt?

00:33:30: und oft ist ja so wenn man der Person vertrauen kann dann geht's auch über das Produkt.

00:33:37: Ja absolut!

00:33:40: Was jetzt auch hier rauszuhören war, also wir haben nicht vorhandene Werteanalysen gesprochen über

00:33:49: den Stellenwert

00:33:50: von Preisen die in Excel-Tabellen übernommen werden und dass so eine gemeinsame Innovation eigentlich kaum stattfindet.

00:33:58: Wir sprechen natürlich vor allem sehr viel mit dem Einkauf oder mit Einkaufsleitern aus Unternehmen.

00:34:05: Da ist so mein Gefühl, wird sehr oft über diese Innovationspartnerschaften gesprochen.

00:34:10: Dass der Einkauf zusammen mit seiner Konstruktion und seiner Fertigung und vor allem seinen Lieferanten irgendwie zusammenarbeiten muss weil dem Einkauf dann schon bewusst ist dass dieser Innovation natürlich primär aus den Lieferanden oder aus der Zusammenarbeit mit den Liefernnten kommen.

00:34:26: Jetzt wirkt es aber im Gespräch mit Ihnen so, dass diese enge Form der Zusammenarbeit gar nicht so in der Form irgendwie präsent ist.

00:34:35: In nur ganz wenigen Fällen existiert das wie Verranden und Einkäufer zusammen Innovation vorantreiben.

00:34:45: Was müsste sich da denn ändern?

00:34:47: Also ist es echt so, Dass das Know-how irgendwie abhanden kommt und man gucken muss, implementiert wird, damit beiderseitig auch wirklich vorangetrieben werden kann.

00:35:01: oder woran liegt das?

00:35:02: Dann haben sie da eine Idee.

00:35:05: Also ich glaube es ist vorher ein Klingeln lassen.

00:35:09: also ich möchte da dem Einkauf vielleicht gar keinen Vorwurf machen.

00:35:14: die Personaldecken bei unseren Kunden was den Einkaufen geht sind teilweise immer dünner.

00:35:20: Und jetzt wird von den Einkäufern erwartet, wenn man jetzt über Guss und Sprüteprodukte spricht.

00:35:25: Ich war früher Einkäufer bei einem Baumaschinenkonzern in diesem Bereich.

00:35:30: Wird erwartet dass der den ganzen Markt die unterschiedlichen Fertigungstechnologen das alles kennt neben seinem Tagesgeschäft.

00:35:36: Jetzt machst du eine Bauteiltransform.

00:35:40: Das ist vielleicht von der Schweißkonstruktion auf dem Eisen oder Schalkusteil oder auf dem Schmiede-Teil.

00:35:45: Dann muss ja der Einkäuer zuerst mal im Betrieb verkaufen und einen Fan finden in der Konstruktion, der bereit ist den Weg mitzugehen.

00:35:59: Und das ist natürlich für den Einkäufer auch mit viel Arbeit- und Überzeugungsleistung verbunden.

00:36:08: Ob da vielleicht immer die Zeit da ist und nicht mal mangel den Willen unterstellen aber einfach der Faktor Zeit ja?

00:36:17: Man muss es ja dann auch machen Sag ich mir so, der Einkäufer, ich als Vorkäufer brauche den Einkäufer.

00:36:24: Der muss mein Fan sein, dass er das dann auch in seinem Betrieb entsprechend in die einzelnen Abteilungen transportieren kann weil er wird solche komplexen Entscheidungen wenn es um Bauteile und Technologiesubstitution geht.

00:36:38: Solche Dinge werden ohne die Konstruktion nicht hinkriegen.

00:36:40: sprich er muss ja auch in der Konstruktion entsprechende Kapazitäten finden wo man denn solche Projekte vorantreiben kann.

00:36:49: Ja, absolut.

00:36:52: Aber da ist der Dialog wichtig!

00:36:53: Also wir hat auch heute einen Kunden im Haus, er hat eine Zeichnung mitgebracht.

00:36:57: das hat man dann angeschaut und festgestellt, da kann man aufmaß reduzieren.

00:37:02: ja wenn ich aufmaßen reduziere habe ich weniger Materialen kann ich auch den Preis reduzieren.

00:37:07: Das bekomme ich auf einem normaler Weg gar nicht hin.

00:37:10: aber ich glaube da muss die Bereitschaft da sein diesen Austausch zu führen.

00:37:15: Ich glaube er ist noch da aber aufgrund des Zeitdrucks in allen Bereichen ist schwierig.

00:37:21: Deshalb vielleicht auch die Messe, deswegen sind wir heute ja auch zusammen.

00:37:25: Das ist natürlich die ideale Plattform um solche Gespräche wieder aufzubauen.

00:37:31: mit den Leuten zu sprechen und wenn man dann einmal mit dem gesprochen hat ist deutlich einfacher den Telefonhörer in die Hand zu nehmen und bei der nächsten Aufgabe Stellung nochmal anzurufen.

00:37:41: Ich glaube das müssen wir wieder einfach lernen, dass man sagt ja ich habe dich getroffen.

00:37:46: Wir haben ein gutes Gespräch da gab es Ansatzpunkte und jetzt machen wir aber auch in diesem Gespräch weiter.

00:37:53: also ich glaube nur Messe gehen und wieder heimgehen ist zu wenig.

00:37:56: Man muss dran bleiben und daran arbeiten.

00:37:59: und nochmal das ist für uns überlebensnotwendig weil Null Acht Fünfzehn können die anderen auch.

00:38:06: Aber wir können mehr und das muss rauskommen.

00:38:12: Ich kann das noch ein bisschen provokativer vielleicht darstellen.

00:38:21: Was ist Innovation?

00:38:22: Man kann jetzt innovative Zahlungsbedingungen sich überlegen und man kann auch einen Teil innovativ gestalten.

00:38:30: Und ich halte es für nachhaltiger, wenn man den zweiten Fall nimmt.

00:38:36: Häufig muss man aber auch die Erkenntnis dass dass die Arbeit an einem Bauteil eigentlich nicht aufhört.

00:38:45: Das muss man eigentlich mal auch rüberbringen, das wissen viele, die vielleicht in einem Konstruktionsbüro, manchmal ist es auch ein externes Büro, das ist ja heute auch so, dass der eine oder andere ja so wie Uber arbeiten möchte.

00:39:02: also ich möchte das größte Taxiunternehmen sein aber kein eigenes Auto haben.

00:39:06: Also lagere ich alles Mögliche aus, aber wenn nicht alles möglich in meiner eigentlichen Kernkompetenz ein Auslagere dann sind die Kerne irgendwann und die Körner aufgebraucht.

00:39:15: Und das den Spaß an einer Gestaltung wiederzufinden und auch die Möglichkeiten diesen Spaß ausleben zu dürfen, auch mal mit... Dann ist es eben gebrochen, da war's eben bisschen dünn, solche Dinge.

00:39:30: Das ist glaube ich leider nicht immer so.

00:39:35: Ich komme noch aus der Zeit, wo Konstrukteure Hergötter waren.

00:39:38: Die mit weißen Kitteln und H-Vier Bleistiften an Rückwand von Träger einem irgendwas aufgezeichnet haben.

00:39:45: Jetzt haben wir ein bisschen das Gegenteil.

00:39:49: Wir sind froh wenn wir in diese Abteilungen kommen, wenn wir mitgeschalten können.

00:39:54: Es ist natürlich kritisch, wenn die Konstruktionsauftrag nur für das Oberteil eines Teiles nach China vergeben wird Und das Unterteil wird dann in Indien konstruiert.

00:40:06: Man muss aber sehen, dass das eine Übung ist und dass das eigentlich nicht normal ist.

00:40:13: Ja, total spannend!

00:40:20: Also wenn man so sieht drei Parteien irgendwie der Lieferant der Einkauf und die Konstruktion im einkaufenen Unternehmen einfach mehr zusammenfinden und der Einkauf vielleicht auch als Mittelsmann zwischen der eigenen Konstruzion dem Lieferant oder der Entwicklung beim Lieferand als Kommunikations- oder Schnittstelle dienen.

00:40:42: Was mich jetzt aber noch interessieren würde von Ihnen, Herr Schlenk, wenn wir das alles gehört haben worauf sollte denn der Einkauf bei der Lieferantenauswahl von Gus und Schmiedeteilen achten?

00:40:51: Oder worauf achten Sie auch bei der lieferanten Auswahl?

00:40:56: Gus und schmiede?

00:40:57: Teileinkauf ist meines Erachtens Champions League weil es gibt nicht den einen Lieferanden, der alles kann.

00:41:06: Das ist vielleicht im Gießerei-Bereich noch komplexer wie bei den Schmieden.

00:41:12: Bei den Schmiten kann man es vielleicht über langebreite Höhe und das Gewicht noch ein bisschen zusammenfassen, aber in der Gießereibrosche ist es enorm schwer!

00:41:24: Sie brauchen in der Beschaffung wenn sie Gustteile einkaufen ein enormes Know-how.

00:41:30: Das heißt, sie müssen genau wissen welcher Lieferant kann was?

00:41:34: Was hat er für Formenlagen oder Verkasten oder Ballengrößen?

00:41:39: Wie ist der in der Könnmacherei ausgestattet?

00:41:41: Was hatte er für einen Schmelzbetrieb?

00:41:43: Was kann er für Werkstoffe überhaupt herstellen?

00:41:46: Wo hat Erfahrung in welchem Teileportfolio?

00:41:49: Da spielen so viele Faktoren eine Rolle und dieses Know-How Herr Küper hat es vorher eingesprochen, dass vielleicht der Einkauf immer vielleicht auch oft zu schnell mal wechselt.

00:42:02: Das kriegst du nur über die Jahre hin und über viel Erfahrung.

00:42:06: Und das ist eben das was den Einkauf von solchen Bauteilen enorm schwer macht.

00:42:13: Du wirst nicht den einen Geister finden, der alles kann sondern der Einkäufer muss letztendlich den Geister finden, der für sein Baukaltes er benötigt, die perfekte Technologie hat.

00:42:26: Ich habe schon oft so Gespräche auch bei Bestandskunden geführt, die dann sagen, Herr Schlenk wir haben dreißig Gießereien ein Teile-Portfolio von einem Kilo bis zwei Tonnen.

00:42:36: Wir haben zu viele Lieferanten.

00:42:41: Es ist nicht so einfach und es ist auch so dass eine bestehende Partnerschaft zu einer Gießerei oder Schmiede einen Wert hat und dieser Wert wird für mich teilweise monetär viel zu wenig bewertet.

00:42:58: Weil es steht nicht alles auf der Zeichnung und Herr Küper weiß das vielleicht besser, wie viele hunderte bis tausende Parameter in einem Gießprozess ein Gussteil beeinflussen können.

00:43:10: ja?

00:43:11: Das ist Wahnsinn!

00:43:12: Und es steckt alles in dieser Komplexität die ich beschrieben habe mit drin.

00:43:17: von daher Es ist nicht so einfach, was offensichtliche Faktoren sind.

00:43:23: Wie hat die Gießere investiert oder durchschmiede die letzten Jahre?

00:43:26: Wie ist die technologisch beschaffen und wie ist die finanzielle Stabilität?

00:43:31: Das sind sicherlich solche Faktorien aber das war sich jetzt eingangs bestrieben habe.

00:43:36: Das ist letztlich das was diesen Einkaufsprozess von solchen Produkten so wahnsinnig schwer macht.

00:43:43: Der

00:43:44: Teilweise auch nicht meines Erachtens teilweise auch unterschätzt wird, aber es ist tatsächlich so komplex.

00:43:52: Ja sehr spannend vielen Dank!

00:43:55: Ich kann noch ein bisschen nach... wenn Sie groß genug sind in einem Unternehmen dann lassen sie sich ja auch regelmäßig beraten von externen großen Beratungsgedätschaften.

00:44:08: und bei solchen da ist immer der Einkauf im Fokus weil wo wird das Geld ausgegeben im Einkauf?

00:44:15: Nicht bei einer Beratung zu unternehmen.

00:44:18: Dann werden Sie beraten und dann geht es darum, da muss ja erstmal alle A-Teile zusammenkehren.

00:44:23: Und die müssen erst mal woanders hin.

00:44:28: Am besten nach Indien.

00:44:29: Da ist auch die Kompetenz der Beratungsunternehmen auch schon beeindruckend, dass sie das also beurteilen können wie man komplexe Bauteile mit drei vier Kernen und dünnen Wandstärken, also einfach nach Kilo Preisen dann bewertet.

00:44:43: Und in anderen Ländern Anfrag die sich dann erschrecken vor lauter schreckende Angebot abgeben weil sie ihn den Markt rein wollen.

00:44:50: als deutsche Gießerei verlieren Sie dann im ersten Schwung mal ein paar A-Teile dürfen sich aber gerne bereit erklären wenn es brennt nochmal einzuspringen zu sehr in preisen von früheren Zeiten.

00:45:03: Die Situation erleben wir natürlich auch und das führt dann dazu dass wir Wir haben unseren Anteil an lebenden Bauteilen hier verdoppelt.

00:45:13: Also für unsere Gießerei jetzt, wir haben früher tausend lebende Bauteile gehabt und in den letzten acht, neun Jahren.

00:45:18: Wir haben jetzt zweitausend.

00:45:21: Dafür sind aber viele Serienteile in vermeintlich günstigere Gegenden abgewandert was uns natürlich persönlich ärgert, wenn das auch noch mit europäischen Fördermitteln dann unterstützt wird.

00:45:34: Wir können keine Roboter mehr einbauen die können welche weil sie kriegen nur eine Säge nach der anderen dahin geworfen.

00:45:40: Da schwächt natürlich unsere Wettbewerbsfähigkeit, weil Produktivitätsteigerungen, die man ja auch gerne mal machen würde sind natürlich wenn Sie nur noch so nischen Produkte machen oder kleine Sägen fast gar nicht mehr möglich.

00:45:53: Das war früher möglich, das war auch bei Verhandlungen ein Fund.

00:45:57: Wenn man sagt so wir haben jetzt hier das Ding ein bisschen dünner gemacht Wir haben hier ein bisschen weniger geschliffen.

00:46:03: aber wenn sie heute nicht mehr zwanzigtausend Bauteile gießen jede Woche fünfmal sondern nur noch fünf mal im Jahr dann können Sie Optimierungen in Bereich des Handlings und in der Ausführung gar nicht mehr bis zum Exzess treiben, weil wenn Sie da einmal übers Ziel hinaus schießen haben sie eine Lernkurve.

00:46:21: Die können wir uns heute zutage gar nicht erlauben.

00:46:24: Wir können keine großen Lernkurven mehr fahren, weil ein Serieausschuss ist das gesamte Jahresergebnis bei so einem Bauteil dahin und wenn wir eins gut können dann ist das prozesssicher.

00:46:36: also wenn wir in der falsche Entscheidung treffen dann ist die aber auch prozessssicher falsch und dann ist alles Ganze los im Eimer.

00:46:45: Das belastet tatsächlich auch die Kollegen.

00:46:49: Und das belastete auch mich, wenn man sieht wie andere sich darüber freuen, die dann vierzigtausend Stück machen und wir machen da nur noch die Vierhundert weil die ein extra schräges Loch kriegen.

00:46:58: Da ist schon bisschen Druck in der Verhandlung drin.

00:47:03: Auch in der Psyche muss ich ganz ehrlich, es nimmt einen das auch ein bisschen mit.

00:47:08: Man ist misstrauischer geworden im Vertrieb, man ist mistrauischer worden etwas in der Beratung Man gibt vielleicht nicht alles Preis von den Optimierungspotenzialen, die man sieht.

00:47:20: Weil man am Ende von acht Produkten keines bekommt oder nur eins.

00:47:27: Ich kann das alles verstehen und man sucht das Beste für das Unternehmen aber das ist auch so ein bisschen die Seele des Gießers.

00:47:35: Andererseits lassen wir uns natürlich auch mal vorwerfen Wir beraten den Kunden solange bis wir es nur noch alleine können.

00:47:42: Dafür brauche ich aber einen kompetenten Einkauf, der das beurteilen kann, dass einem nicht ein Hux vor dem Hof gemacht wird.

00:47:50: Vielen Dank, Herr Köper!

00:47:52: Keine schöne Entwicklung im Prinzip, die Sie da geschildert haben.

00:47:55: Jetzt haben wir schon einiges Jahr über das Zusammenspiel zwischen Einkaufen und Konstruktion erfahren.

00:48:00: Lassen sie uns jetzt dann auch auf die Werkstoffe blicken?

00:48:03: Herr Essig, Sie schmieden ja bei Rosfark ja vierhundert verschiedene Werkstoffe.

00:48:09: Halten Sie diese ganze Bandbreite vorrätig oder bestellen sie da auf Abruf?

00:48:14: Wie gehen Sie davor?

00:48:15: Also wir haben da tatsächlich ein anderes System wie unsere italienischen Kollegen.

00:48:20: Wir haben das Material am Lager und wir gehen wirklich die ganze Produktpalette durch von normalen Baustellen, leicht legierten Stähnen bis hin zu hochlegiert Nickelbasis, Titan jetzt auch verstärkt Aluminium, Kupferlegierung und alles was man schmieden Walzen kann haben wir im Programm.

00:48:43: Aber das ist natürlich auch etwas uns absetzt vom Wettbewerb.

00:48:46: wenn man bei uns was bestellt dann gehen wir ins Lager und sägen es ab.

00:48:50: Das kann man natürlich auch nur machen wenn man das über Jahre oder Jahrzehnte aufgebaut hat weil das natürlich auch ein Kostenfaktor ist.

00:48:58: mit den Beschäftigten wäre uns natürlich auch auf der anderen Seite Wir müssen uns ja absetzen von den anderen und über diese große Werkstoffpalette haben wir es tatsächlich geschafft.

00:49:10: Und das werden wir auch, denke ich mal weiter hinmachen.

00:49:14: Das heißt, wir kaufen Tonnen ein und verkaufen Kilos.

00:49:18: aber die ist natürlich auch ein System, dass man sich nicht gerade über Nacht aufbauen kann sondern das ist tatsächlich fast schon über Generationen gewachsen.

00:49:28: Okay sehr spannend!

00:49:30: Herr Küber, wie viele Werkstoffe muss denn eine Gießerei vorhalten?

00:49:36: Grundsätzlich unterscheiden sich ja unsere Unternehmen in Eisen und ein bisschen deswegen nicht Eisen.

00:49:45: Man könnte auch Nicht-Allow zu Eisen sagen aber man nennt das Nicht-Eisen.

00:49:48: ich finde das Wort schön.

00:49:50: man könnte Aluminium und Kupferlegierung und Zink Messing Bronzen sagen.

00:49:55: Die Werkstoffen haben verschiedene Verschiedene Schmelzmöglichkeiten, deswegen unterscheiden sie auch häufig die Gießereien.

00:50:02: Allein schon wenn Sie Elektroofenschmelztechnik haben schmetzen Sie Kupfer in einem anderen Ofen als in einem Eisenofen.

00:50:09: Darin unterscheinen wir uns.

00:50:10: Deswegen sind die meisten spezialisiert auf Ihren Werkstoff wie beispielsweise in unserem Haus auf Eisen.

00:50:17: uns alle eint das Recycling, also wir schmelzen ja nahezu hundert Prozent Schrott.

00:50:22: auch im Aluminium-Reich greift es also greiflich um sich sondern ermöglicht sich durch die Technologie und durch die Zeit des Einsatzes des Materials weltweit.

00:50:31: Inzwischen die Recylingquoten werden immer höher.

00:50:34: Im Eisenbereich können sie hundert prozent recyceln.

00:50:36: Wir können aus dem letzten Dreck in Anführungsstrichen Also mit Bahndamm an der Schiene können wir ein hochmodernes Gelenk für einen Bus gießen, das also besser ist als das was wir eingeschmolzen haben.

00:50:50: Und das geht nur mit Metallen!

00:50:52: Es gibt kein Werkstoff auf der Welt, der sich abseicheln lassen kann, es geht mit Plastik nicht, mit Glas nicht und mit Stoffen.

00:51:03: Das ist eine große Stärke unserer Branche.

00:51:06: Sie lässt sich auch nicht ersetzen durch Plastik, Druck oder irgendwelche neumotischen Methoden.

00:51:13: Das heißt das Gießen als solches ist Vergangenheit aktuell und die Zukunft immer.

00:51:21: Unser Haus hat jetzt speziell Eisenwerkstoffe.

00:51:24: wir haben zwei bis drei verschiedene Sorten in sogenannten Sphärogus also der etwas elastischer und denbarer ist und den klassischen Grauguss für alle Arten des Maschinenbaus geeignet ist, den wiederum in verschiedenen Festigkeiten.

00:51:40: und das passen wir dann den Kundenbedarfen an.

00:51:43: Es gibt den einen Kunden da steht auf der Zeichnung drauf Hauptsache Eisen.

00:51:47: Das lassen wir auch nicht durchgehen.

00:51:48: Da muss schon genau stehen was der Kunde haben will.

00:51:51: Und wir entwickeln auch für manche Kunden spezielle Sphäologuswerkstoffe die ein Stahlbauteil ersetzen.

00:51:58: und da treffen wir uns dann auch mit den Schmieden im Markt.

00:52:01: wenn wir versuchen einen stahlähnlichen Werkstoff zu gießen Dann haben wir ein Wettbewerbsvorteil, wenn wir auch noch drei vier Löcher reinmachen können.

00:52:09: Andererseits sind wir natürlich bei Weitem nicht so schnell wie die Kollegen aus der Schmiede.

00:52:14: Die können dann in wenigen Sekunden solche Bauteile herstellen.

00:52:18: also das ist eine Ergänzung der Technologie und hier und da gibt es auch einen Wett Bewerb.

00:52:23: aber die Werkstoffe sind schon vielfältig.

00:52:27: Aber nicht Es wird auch nicht jeden Tag ein neuer Werkstoff entwickelt.

00:52:32: Okay ja vielen Dank Herr Küber.

00:52:34: Was mir jetzt da auch noch interessieren würde, gerade nochmal an Sie Herr Küpper.

00:52:37: Die Automobil OEMs setzen ja zunehmend auf Mega- oder auch Gigacastings.

00:52:43: statt vieler Einzelteile wird hier aber dann ein riesiges Gussteil gefertigt.

00:52:48: Klingt für die Beschaffungszeit der ist mal sinnvoll für den Einkauf.

00:52:51: hat das denn aber einen Haken?

00:52:53: und was mich noch interessiert würde investieren deutsche Gießereien in solche Großguss Technologien?

00:53:01: Ja, was sie meines Jahr die von Tesla angefangen hat.

00:53:04: Mega Giga und ich weiß nicht was die nächste Steigerung in den griechischen Alphabet ist Das ist toll.

00:53:16: das gibt es in anderen Bereichen auch beispielsweise wir im Kleinen.

00:53:20: Wir haben eine Nähmaschinenarm und können die Platte noch dran gießen und den ganzen Tisch.

00:53:26: Der Nachteil ist, wenn eines von den drei Teilen was ihr in eins gießen einen kleinen Fehler hat dann ist das ganze große Ding nicht mehr in Ordnung.

00:53:33: Also das ist ein Abwägen der technologischen Beherrschbarkeit.

00:53:39: Den Einsparmöglichkeiten und auch den Flexibilitäten im Nachhinein.

00:53:43: Wenn sie mal eine Veränderung vornehmen wollen müssen Sie dann das ganze Große Werkzeug verändern oder nicht?

00:53:48: Es gibt auch andere Richtungen.

00:53:50: es gibt andere Automobilersteller deutsche Automobilersteller die sagen wir machen lieber drei verschiedene Teile Dann kann ich auch mal einen Teil daraus aus dem ganz anderen Werkstoff machen und das Zusammenbauen automatisiere ich lieber.

00:54:02: Und ich spare vielleicht trotzdem Gewicht.

00:54:04: oder die Idee, die Investition ist natürlich auch enorm.

00:54:11: Die Investitionen sind enorm, die Kundenbindung ist enorm Und auch die Skalierbarkeit ist nicht immer gegeben.

00:54:18: Wenn Sie mit einer so riesen Maschine achtzig Prozent ausgelastet sind und auf einmal kriegen sie dreißig Prozent mehr Arbeit, dann schaffen Sie das gar nicht weil die Maschinen noch nicht so schnell sind.

00:54:28: Und wenn Sie mal nehmen so einen Gigacasting-Druckgussmaschine für Aluminium gestanden haben Das ist schon tolle, tolle Technik.

00:54:38: aber ich verstehe auch die Kollegen wenn sie da oder andere ein gewissen Respekt vor hat Und diese Investition vielleicht dann dem Automobilersteller selber überlässt.

00:54:48: Also, das sind schon viele Millionen und... Aber es ist ein wirtschaftlich technisches Spiel wie das eben so ist.

00:55:00: Wenn Sie eine große Oberfläche haben und der Kunde möchte keine Macke drauf haben oder keine Schleifspur, dann ist je größer die Oberfläche, die Chance auch umso größer dass irgendwas gefunden wird.

00:55:09: Klar, ja.

00:55:10: Also da ist viel Überlegung so faszinierend das auch ist.

00:55:16: Ich kann jetzt nicht sagen es geht in diese Richtung oder es geht nicht in die Richtung aber es wird sich vielleicht für das eine oder andere ein ganzes Auto aus Zinkdruckus.

00:55:23: daher kommt ja die Idee ist ja auch noch nicht.

00:55:26: Da würde auch nicht halten.

00:55:29: Ja okay danke schön für die Einordnung.

00:55:35: Welche weiteren technologischen Entwicklungen gibt es denn in der Guss- und Schmiedebranche derzeit?

00:55:40: Können Sie da noch was sagen, vielleicht Herr Essig.

00:55:47: Wir versuchen eigentlich unser Spektrum noch ein bisschen zu erweitern mit drei D-Drucken im Metall und vielleicht auch eine Verbindung zu schaffen hatten schon Überlegungen für einen sogenannten Ford Sprit das heißt der Grundkörper ist geschmiedet und dann ist noch mal additiv aufgebaut.

00:56:08: Also das heißt, man muss sich auch mit solchen Themen beschäftigen oder Leserauftrag schweißen um einfach das eigene Produkt zu erweitern.

00:56:18: Arbeit ist natürlich nicht so ganz einfach weil es gibt Konstrukteure die das alles nicht kennen die herangeführt werden müssen.

00:56:26: wir machen jetzt gerade das drei D-Drucknett schon über zehn Jahre und da ist natürlich auch schwierig Konstrukteure, die Kunden mitzunehmen.

00:56:35: Wie könnte das aussehen?

00:56:36: Wie könnte eine Verbindung aussehen zwischen beiden Welten und was kann man alles da Neues konstruieren?

00:56:42: Wir denken jetzt wenn die Ingenieure aus der Hochschule kommen, die das auch gelernt haben dann kommt er sicher nochmal ein Schub in den Markt.

00:56:52: aber Wir haben jetzt viel von Innovationen gesprochen, wie toll und wichtig das ist.

00:56:57: Aber es gibt natürlich da auch immer noch den Empfänger.

00:57:00: der Kunde muss die Innovation auch annehmen und sagen ich traue mir das zu und ich trau mich ja auch das zu über meine QS diesen neuen Prozess zuzulassen Und ich glaube da sind wir natürlich jetzt irgendwo auch abwägen müssen, was ist richtig?

00:57:19: Was kann man machen mit welcher Geschwindigkeit und das ist die Aufgabe Stellung für die deutsche Industrie.

00:57:25: Wenn wir das nicht hinbekommen in einer angemessenen Zeit ich sage jetzt bewusst angemessene Zeit weil über hast du darf man es auch nicht machen aber das zu realisieren um auch die ganze Innovationen von der Hochschule in den Markt zu bringen bei den Produzenten, weil oft ist ja die Überlegung oder hat man ja gehört erfunden wurde es in Deutschland.

00:57:48: Oder in Europa gebaut wird es in China oder sonstwo und ich glaube da sind wir auch ein Sommerpunkt.

00:57:54: nur Grundlagenforschung in Deutschland das ist gut.

00:57:58: aber wir müssen auch in die Umsetzung kommen.

00:58:01: und da krankt es oft Wenn es dann in der Testphase, wo viel Geld verschlingt wird's bei uns gemacht und wenn es dann zur Serie kommt, dann wirds in Indien oder China gemacht.

00:58:12: Und das ist natürlich nicht zielführend, dass man das immer weiter machen kann.

00:58:16: Ich glaube, das sind große Aufgabenstellungen, die wir den nächsten Jahren noch verstärkt hat.

00:58:22: Hinkommen müssen auch, dass Deutschland ein Industriestandort bleibt und nicht nur einen Entwicklungsstandort.

00:58:35: sich ansieht, was da noch außerhalb der eigentlichen Zusammensetzung passiert.

00:58:43: Wir sprechen bei der Kupfermetallogie davon die Festigkeiten dieser Materialien zu erhöhen und gleichzeitig die Leitfähigkeit hochzuhalten.

00:58:54: Das sind so komplexe Verständnis benötigende Vorgänge, dass ich kann nicht ein Essig nur unterstützen.

00:59:02: Es braucht Kompetenz auf der anderen Seite und ich kann heute einen Gussstück nicht konstruieren ohne zumindest ein oder zwei Zusatzseminare gusskonstruieren beim deutschen Gießereiferband durchzuführen.

00:59:17: Man kann gar nicht auf dem Laufenden bleiben wenn man sich mit Aluminium Diesen unterhalb der Schmelztemperatur, wenn man sich mit Nachverdichtung von Druckersteilen oder mit Sanddruckguss für komplizierte Leitschaufeln besteht.

00:59:34: Da bleiben wir ja schon manchmal nicht immer auf dem neuesten Stand was da alles passiert und das meiste klingt super interessant.

00:59:44: aber man muss am Ende auch jemand haben den diesen Weg mitgeht Und diesen Wettbewerbsvorteil von Nohau auch für sein eigenes Unternehmen verteidigt und nicht dem Argument erliegen muss, das muss alles austauschbar sein.

00:59:57: Ich brauche sieben Lieferanten die müssen all das gleiche können.

00:59:59: Dann wird das Bauteilen natürlich immer einfacher.

01:00:04: Das kann ich verstehen.

01:00:07: aber letztlich produzieren wir keine Autoreifen die vielleicht noch eher Austauschbara sind sondern komplexe Bauteile weil die einfachen sind ja schon weg.

01:00:19: Ja, okay.

01:00:21: Danke für die Einordnung Herr Schlenk.

01:00:22: möchten Sie noch was ergänzen?

01:00:28: Alles gut, danke!

01:00:29: Okay sehr gerne, danke

01:00:33: Gut.

01:00:34: dann kommen wir zu langsam zum Ende.

01:00:37: also ich glaube der Alex und ich konnten wahnsinnig viel über die die Schmiede und die Gussbranche heute lernen.

01:00:44: Wahnsinn was da für technologische Komplexität auch dahinter steht.

01:00:47: Jetzt wollen wir noch einmal kurz zum Schluss auf die Castforsch nochmal blicken.

01:00:52: Und da würde ich gern jeden von Ihnen einmal kurz zu Wort kommen lassen, was denn dann aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen, die dort in diesem Jahr diskutiert werden?

01:01:04: Wer soll starten?

01:01:05: Soll ich starten oder...?

01:01:05: Sie

01:01:06: dürfen starten Herr Schwenke!

01:01:08: Was sind die wichtigste Themen?

01:01:09: Wir erhoffen natürlich uns in der Branche gewisse Themen vor allem wenn man jetzt die ganze Geopolitik wieder anschaut mit den immer wieder kehrenden Kriegen Kontinenten oder Regionen in der Welt, dass sicherlich das Thema Lieferfähigkeit, Lieferketten wieder ein Thema sein wird.

01:01:33: Es ist sicher auch so, es gehört zur Wahrheit auch dazu, dass wir natürlich eine energieintensive Branche sind.

01:01:41: Das heißt Wir brauchen Gas und Strom Themen, die unmittelbaren Einfluss auf den Bauteilpreis haben.

01:01:54: Von daher sind sicherlich Dinge, die Gehör finden werden und nicht so gut erletzt.

01:02:05: Hoffen wir uns einfach dass viele interessierte Besucher kommen auf die Messe, die sich mit dem Thema Guss und Schmiede beschäftigen das für sich neu entdecken wollen und einfach die Branche erleben.

01:02:21: Ja, sehr gut!

01:02:24: Also gerade das Thema Energie wird sicherlich ein Schlüsselthema sein über das wir eigentlich permanent bei der Messe sprechen können aber leider ja gar nicht selber beeinflussen weil da sind ja Parameter die von außen kommen entweder von der Politik oder von anderen Gesellschaften der das Thema sein, persönliche Kontaktaufnahmen auf der Messe.

01:02:50: Was braucht der Kunde?

01:02:54: Er soll offen sein auch für vielleicht neue Lösungen und dass man da die besten Fertigungsverfahren für den Kunden ausmacht.

01:03:02: Und ich glaube einfach über diesen persönlichen Kontakt und Austausch kann man viel mehr aufbauen.

01:03:09: wenn man sich heutzutage Internetseiten anschaut.

01:03:12: Da kann ja jeder alles noch besser wie andere Und da wird ja dann so viel dargestellt, was in der Realität eigentlich gar nicht gemacht werden kann oder nicht in der Art und Weise.

01:03:25: Und rauszukriegen – wer ist wirklich der richtige Lieferant für mich?

01:03:29: Für mein Produkt?

01:03:30: Für meine Branche?

01:03:31: Und wer kann meine Anforderung am besten erfüllen?

01:03:35: Ich glaube das ist etwas, was wir eigentlich klar Recherche im Internet, aber auch im persönlichen Gespräch bekommt.

01:03:44: Und gerade die Verbindung von beidem wird sicherlich sowohl für den Kunden wie für den Lieferanten wichtig sein.

01:03:53: Weil es bringt uns auch Lieferanden nicht wenn wir den falschen Kunden haben weil wir brauchen auch den richtigen Kunden.

01:04:00: und nicht immer nur gucke ist das der richtige Lieferant sondern passt der Lieferand und der Kunde zusammen Dann ist man erfolgreich.

01:04:09: Wenn das nicht matcht, dann kann sich der Kunde wieder lieferant anstrengen und da kommt nichts dabei raus weil einfach die Anforderungen und die Ideen dahinter nicht zusammenpassen.

01:04:20: Ja

01:04:24: ich habe hier gerade noch ein Beispiel für die Supernische.

01:04:28: Die Sprintschuhe der Bobfahre hatten einen drei D gedruckte Spikesplatten Zum Anschieben.

01:04:37: Also ich wollte nur mal sagen, was alles geht?

01:04:43: Gestanden Sie mir, da sind kleines bisschen politisch werde weil das ja jetzt seit ein paar Jahren zu meinem Hobby gehört.

01:04:50: dankenswerterweise.

01:04:53: Ich glaube dass die Einkäufer auf die wir auch bei den Messen treffen Jetzt egal ob sie wo sie Europa herkommen Wir alle würden gerne unser Geschäft in der Nähe mit guten Partnern und mit guten Rahmenbedingungen machen.

01:05:08: Keiner ist jetzt so super heiß darauf, tausende von Kilometern in der Welt herumzufliegen und sich mit Frachtkosten für Containern und irgendwelchen Sachen beschäftigen die Tiere im Container klein halten und solche Dinge.

01:05:23: also ich glaube dass wir da alle einer Meinung sind und ich würde mir wünschen vom Einkauf bis zur Abteilungsleitung, bis zum Management unserer Kunden.

01:05:36: Dass die auch ihre Möglichkeiten nutzen nicht nur immer uns vorschicken und politisch zu arbeiten und zu sagen das ist schlecht, dass sind die Rahmenbedingungen dies und ihr müsst das ändern.

01:05:48: Das hat eine Wirkung.

01:05:49: wir erleben eine zunehmende Erkenntnisgewinnung im Bereich der Politik.

01:05:54: Also die haben das verstanden, was wir – dass es ohne uns schlechter ist als mit uns.

01:06:00: Ich würde mir wünschen, dass die Kunden von uns auch ein Teil dieser Arbeit leisten und zu ihrem Abgeordneten gehen und an einem Gespräch mal sagen, liebe Freunde, wir würden gerne bei der und der Gießerei kaufen aber sie sind nicht wettbewerbsfähig und das liegt daran, was ihr hier alles gestaltet.

01:06:22: also Wir können nur mit solchen Argumenten überzeugen, sonst erscheinen wir in der Politik als wenn wir klein beigeben.

01:06:30: Und wir müssen zunehmend diese Leute direkt ansprechen im Stammtisch und so damit die das wiederum eine eine Ebene weiterreichen.

01:06:40: Und dann können wir was erreichen?

01:06:41: Das merken wir jetzt auch.

01:06:42: wie erreichen was?

01:06:44: es ist aber ein harter Weg und Es gibt dann immer so Aussagen machen müssen und wir teilen ihre Einschätzung.

01:06:53: Das sind so diese typischen Bingo-Antworten, die man bei Politikern hat.

01:06:57: aber es passiert auch was und das merken wir.

01:07:01: Kein Politiker hatten Interesse daran dass bei ihnen im Land tausend Arbeitsplätze weggehen, keiner und das müssen wir auch mal über unsere Kunden in der ganzen Kette mal klarmachen.

01:07:13: Ja, das stimmt.

01:07:15: Das ist ein gutes Schlusswort finde

01:07:19: ich.

01:07:19: Ja super!

01:07:24: Dann vielen lieben Dank für Ihre Einblicke.

01:07:27: War wirklich interessant, sowohl für uns beide glaube ich als auch für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer.

01:07:33: Und ja dann bleibt mir von meiner Seite nur noch viel Erfolg auf der Cast-Forge zu wünschen.

01:07:41: Ja hoffentlich.

01:07:42: Wir sehen uns am Stand!

01:07:44: So ist es, kommen wir gerne vorbei.

01:07:48: Vielen Dank!

01:07:50: dass sie dabei waren bei dieser besonderen Folge und auch die spannenden Einblicke in die Guss- und Schmiedebranche uns gegeben haben.

01:07:56: Ja, mir bleibt auch noch.

01:07:57: ich wünsche eine erfolgreiche Messe.

01:07:58: dann, eine folgerliche Castforsch an Sie alle in diesen volatilen Zeiten.

01:08:03: ja für euch da draußen als Zuhörer wenn euch diese Folge gefallen hat abonniert uns gerne und folgt uns auf LinkedIn.

01:08:10: Dann sage ich Dankeschön nochmal und bis bald Bis zum nächsten Mal!

01:08:13: Tschüss!

01:08:19: Der Podcast für Einkauf und Supply Chain Management von Beschaffung aktuell.

01:08:24: Eine Produktion der Conradie Mediengruppe, Redaktion & Moderation Alexander Gülls und Janik Schwab.

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